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~*~*~*~*~*~Wieder.Sehen~*~*~*~*~*~

Entschuldigt die lange Abwesenheit…
Ich hab heute endlich Seiko und Linda mal wieder gesehen, aber bevor der Bericht von heute kommt, erstmal die vom 26, 27 und 28 Dezember:


26.12.06:

Es hat den ganzen langen Tag geschüttet wie aus Eimern… echt ätzend. Dementsprechend sind wir auch erst um Viertel vor Eins los zur Teramachi. Es war ja der erste Tag für Yosh und dementsprechend wollte sie da natürlich unbedingt hin. Wir haben kurz Purikuras gemacht, uns ein bisschen umgeschaut und sind dann weiter nach Ikebukuro, zur Ikefukuro (einer Eulen-Statue, direkt im Bahnhof), weil wir uns dort um 14:30 mit Amiyu und Mina treffen wollten. Als man sich dann gefunden hatte hat uns Amiyu erst zum „Animate“ gebracht, einem riesigen Anime/Manga-Shop, wo man auch gleich das dazugehörige Merchandise kaufen konnte, gigantisch. O.o
Dann noch ins BrandX, einen CD-Shop für Visual Kei. *blink-blink*
Ich musste mich ja wirklich zusammenreißen mir nur die neue Merry-Single „Calling“ und das Kagerou Best-Of Album „Shinjuka“ zu kaufen…
Ich meine als ich vor ein paar Monaten zum ersten Mal im „Pure Sound“ in Osaka war, hab ich da knapp 200 Euro gelassen… Am 26.12 waren es nur 30, ich find mich gut… -_-°°°
Fotos hab ich nicht gemacht… Hat ja schließlich nur geregnet, und Ikebukuro besteht halt auch nur aus modernen Häusern…
Um sechs bin ich dann ins Guesthouse zurück und die anderen sind zur Moi Dix Mois - Last Year Party…
Hat mich nicht weiter gestört, ich konnte hier nämlich in aller Ruhe mal wieder 4 Stunden am Stück ein deutsches Buch lesen ^_________^

27.12.06
Erste Feststellung am Morgen: Das Wetter hier ist seltsam. Am 27. 12 war strahlend blauer Himmel und in der Sonne bis zu 17 Grad… O.o
Um 13 Uhr haben wir uns mit Amiyu und Mina am Hatchiko getroffen, einer bekannten Hundestatue an der Shibuya-Station, von der hier erstmal ein Foto folgt:



Und noch ein Foto von Shibuya:



Wir haben noch schnell einen Abstecher ins bekannte Kaufhaus Shibua109 gemacht und sind dabei über folgendes gestolpert:



Es leben die japanischen Englischkenntnisse *lol*
Aber wer weiß, vielleicht sind "Sandhexen" ja auch eine Touristen völlig unbekannte japanische Spezialität....
Dann gings aber los nach Odaiba, dem Hafenviertel von Tokyo. Von der Bahn aus hat man eine wahnsinnig tolle aussicht *schwärm*
Hier mal ein paar Bilder unserer unterhaltsamen Bahnfahrt ^___^:



Yosh und Auris




Amiyu (die Hand die ihn da gerade mit Erdbeer-Sahne-Kuchen füttert gehört zu Mina... ^_^°)




Amiyu und Mina mit den Überresten des Kuchens...

Wir sind in Kokusai-tenjijo umgestiegen, hier mal ein Foto von der Gegend:



Amyiu hat uns den in den letzten 10 Jahren aus dem Boden gestapften neuen Teil des Hafenviertels gezeigt, mit einem riesigen Einkaufszentrum, dem Fort Venus.



Oben befinden sich eher die noblen Geschäfte, unten dann auch was für Normalsterbliche, sowie ein riesiger Merchandise-Shop, von „Nightmare before Christmas“ zu „Rilakkuma“ über „Lilo & Stich“ und „Hello Kitty“ bis hin zu „Pirates of the Caribbean“ gibt es dort einfach ALLES…

Mittlerweile wurde es auch schon wieder dunkel... Dämmerung in Tokyo:



Dann sind Amiyu und Mina ins Kino und wir drei haben uns eine Einkaufsstraße Japans im Stil der 60-er 70-er Jahre angeschaut (die in der vierten Etage eines gigantischen anderen Einkaufzentrums lag… -_-°) War aber interessant.
Fotos:














Dann sind wir gegen 20:30 nach Shiodome, wo uns Amyiu in eines der höchsten Häuser ever geschleppt hat, um uns seinen liebsten Ort in Tokyo zu zeigen. Und tatsächlich: Ganz oben hat man eine relativ gering besuchte Glasfront und einen unglaublich schönen Blick auf Tokyo und die tokyoter Bucht. Vor allem bei Nacht… Nach einer Viertelstunde hat mich der Rest dann aber leider von dort weggerissen *grummel*.
Hier aber die Fotos.









Die Brücke die ihr auf dem letzen Bild seht ist übrigens die „Rainbow-bridge“.
Dann ab nach Hause und ins Bett.


28.12.06

Heute morgen klingelte um 6 Uhr der Wecker…
Denn schließlich musste ich ja um 8:10 am Shinjuku-West-Exit sein, wollte ich doch mit Hidemi und Thomas (Freunde aus Osaka) nach Fuji-Q-Highland.



Hat auch wunderbar funktioniert und nach einer anderthalb stündigen Busfahrt waren wir dann endlich da. Hat sich auch gelohnt. In dem Park stehen insgesamt sieben Achterbahnen, drei davon sind im Guiness-Buch der Rekorde….
Eine ist die höchste, die andere hat die meisten Loopings und die dritte ist die schnellste…
Die höchste, die „fujiyama – king of coasters“ war wegen zu starkem Wind leider geschlossen…
Aber mit der „eejanaika“ sind wir gefahren. Ich hab mich noch nie sooft gedreht… und das Ding hat keinen Boden, das heißt du fährst zwar schon auf Schienen, aber die sind halt ÜBER dem Wagen angebracht und deine Beine hängen entsprechend frei nach unten, bzw. sooft wie man sich dreht (die einzelnen Kapseln können sich nämlich auch noch mal separat drehen…) hängt eher der kopf frei nach unten *dizzy*.
Na war jedenfalls lustig.
Und dann habe die Japaner ja eines: Ahnung von Geisterbahnen…
Oh.mein.gott.
„Haunted House.“
Zu Fuß, in Gruppen von max. drei Personen (ein Glück, alleine wäre ich gestorben), nur mit einer Taschenlampe, läuft man durch ein Haus und fühlt sich wirklich wie in diesem einem Horrorfilm. Insgesamt braucht man wohl 50 Minuten… O.o
Hätte ich nicht überlebt. Ein Glück das Hidemi auf Toilette musste und extra für alle mit schwachen Nerven (oder Blasen…) Notausgänge angebracht sind.
Es ist echt scheiße gruselig, wenn man sich nur mit einer Taschenlampe durch einen finsteren Raum tastet, in der Ecke liegt ein Mädchen, in zerrissenen, blutverschmierten Klamotten, wimmernd wahnsinnig vor sich hin, von der Decke über ihr tropft Blut und man zittert eh schon, weil man nicht weiß, was um die nächste Ecke auf einen wartet. Dann hört man ein Geräusch, denkt noch „nicht umdrehen“, dreht sich um und hinter einem steht ein Zombie, wankt auf einen zu und verfolgt einen auch noch die nächsten dreißig Meter. Vor lauter Entsetzen rennt man also blind die Treppe hoch, in den nächsten Raum, die Tür knallt hinter einem zu und man bekommt gleich den nächsten Herzinfarkt, weil der Schein der Taschenlampe auf eine aufgeschnittene Gestalt fällt, die auf einem Operationstisch festgeschnallt ist und versucht freizukommen und man dass dumme Gefühl hat, dass da noch etwas hinter einem durch die Tür (die ja jetzt ZU ist) gekommen ist. Und ein Ausgang ist nicht in Sicht.... Na vielen Dank auch. Dazu hört man noch ständig Schritte und Schreie. Teils vermutlich von den anderen Gruppen… aber in solchen Momenten fällt einem dann NICHT ein, dass draußen die sonne scheint und die Zombies, durchgedrehten Doktoren und andere Monster nur Schauspieler sind die ihre Sache halt gut machen…
Ich bin jedenfalls fast gestorben… *ächz*

Natürlich heißt dieser Vergnügungspark nicht umsonst „Fuji-Q-Highland“ (dass das „Highland“ auf die Achterbahnen anspielt haben ja wohl alle begriffen ne…). Das Ganze befindet sich in Sichtweite des Fuji-san. Und wir hatten Glück und haben einen klaren Tag erwischt, sodass ich den Fuji endlich mal live sehen konnte. Beeindruckend und wunderschön, kein Wunder das die Japaner ihn verehren. Das Seltsame ist auch, dass um ihn herum zwar Berge stehen, die nicht viel weniger hoch sind, aber der einzige auf dem Schnee liegt ist der Fuji… O.o
Hier mal ein Foto:



Dann gibt’s in Fuji-Q-highland noch das „Thomas-Land“. Kennt diese Eisenbahn noch jemand? Ich fand die total toll als kleines Kind und hab mir die Bilderbücher immer bei meiner Patentante angeguckt…:



Dann gabes noch ein kleines „Hamtaro-Land“. Total niedlich mit Mini-Riesenrad und einem Park wo überall Hamster rumstanden, und einem Fahrrad-Kurs in ca. vier Meter Höhe. Heißt die Fahrräder waren an den Schienen schon befestigt, aber man konnte/musste halt selber treten.Jedenfalls musste ich bei all den Hamstern natürlich sofort an Loki denken, und hab auch ein Foto gemacht:



Um fünf sind wir dann wieder in den Bus und um halb acht war ich wieder hier und dann sind Auris, Yosh und ich noch für anderthalb Stunden zum nächsten Karaoke gegangen…
Sehr unterhaltsam.


29.12.

Heute war big Treffen angesagt…
Um eins am Shinjuku-East-Exit mit Amiyu, Mina, Seiko + Freundin und Linda. ^_____^
Als wir dann endlich vollzählig versammelt waren sind wir erstmal ins Kiddy-Land, ein sieben-stöckiges Haus in dem man viele tolle überflüssige, bunte glitzernde Dinge kaufen kann ^___^.
Dann weiter nach Harajuku, zuerst zu H.Naoto (diese Klamotten *umkipp*) und dann ins Laforet. Von außen und auch in den oberen Etagen ein ganz normales Kaufhaus
ABER: in den beiden unteren Etagen (ungefähr halb so groß wie eine Etage vom KDW… also GROß) NUR, aber wirklich NUR alternative Klamotten, von Gothic, über Lolita, hin zu Decora, Punk, Rock, Metal, Visual Kei und Pop…
Und in einem dieser Geschäfte (Algonquins, relativ bekannte, und dummerweise teure Marke) lachte mich dann plötzlich mein Wintermantel an. Ich hab ihn dann auch mitgenommen (und 20.000 Yen dagelassen -_-°°).
Und die Verkäuferin war ja so niedlich. *quietsch*
Auf japanisch: „Wo kommst du denn her?“ „Deutschland.“ „OOOHHHH *quietsch* Ich will auch mal nach Deutschland, ich mag Deutschland.“
Dann hat sie auf Deutsch gesagt „Ich heiße….“ (Name vergessen -_-°). Und als sich dann auch noch rausstellte, dass wir gleich alt sind und Linda und Seiko auch noch ins Geschäft kamen und sie auf einmal VIER Deutsche um sich hatte war sie ja hin und weg *lol*.
Total knuffig. Aber seltsam, dass die Japaner so begeistert von uns sind…. Amiyu war ja auch schon ganz hin und weg von der Tatsache mit sieben Deutschen unterwegs zu sein… -_-°°
Hier jedenfalls der Mantel:



Das Tolle ist: Den kann man nochmal auseinandernehmen: das Cape kann man extra tragen (oder halt auch gar nicht), und an der Gürtel ist quasie nochmal ein extra Rock, sodass ab dem Gürtel der antel zweilagig ist. Da man den Gürtel auch abnehmen kann hab ich praktisch Mantel und Rock in einem... ^____^

Naja, wie auch immer, wir sind dann weiter zur Takeshita, gucken, Purikuras machen (^_^), quatschen etc.



Amiyu und Mina haben sich dann bald verabschiedet und sind los zum Vidoll-Tour-Final.
Wir übrigen sechs haben uns zwei Stunden später dann auch getrennt, aber mit Begeisterung festgestellt, dass wir unabhängig von einander Karten für das gleiche Sylvester-Event gekauft haben, also sehen wir uns am 31 nochmal.
Morgen geht’s noch mal nach Odaiba, da findet nämlich eine große Anime-Convention. Schon praktisch wenn man einen japanischen Führer hat… ^___^

Bis Morgen ^__^
29.12.06 19:22
 


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


uschi (30.12.06 09:50)
Hallo, hab vielen Dank für den langen Bericht, ganz toll. Auf dsiesem Weg einen guten, wenn auch 8 Std. früheren Rutsch ins Neue Jahr.
Ich hoffe Du häst diese Form der Berichterstattung durch.


uschi (4.1.07 06:29)
Hallo, wann geht es weiter?

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